Formine

Madonna

Fresken und
Ornamentik

1 Fresken - Innenräume Formine

2 Außenfresken - Formine und Nachbarorte

3 Marienfresken der Wege

 

Viele Menschen in Formine und in den umliegenden Dörfern arbeiteten als Freskenmaler. Sie waren mit dieser Kunst weit über die Grenzen bekannt und erhielten Aufträge in ganz Europa.

Die alten Wanderwege, die die Verbindungen zu den Kirchdörfern und Kapellen geben, sind mit Madonnen geschützt.

Fensterlaeden

So auch der Weg von San Bartolomeo an Formine vorbei nach San Bartolomeo in Montibus.

In Formine ist die Freskenmalerei insbesondere mit dem Namen der Familie Pedroni verbunden, die

ohnehin mit jedem Haus in verwandschaftlicher Beziehung stand.

In den Häusern findet man Arbeiten, die von dieser Kunst zeugen: der Eßsaal im Altbau des Casa Rossa, der Gastraum der Osteria Vecchia oder die Ornamente und aufgemalten Fensterläden der Mailänder Villa. Das Casa Destefanie mit seinem auffälligen Streifenfresko weist leider in den →

Fresko

Innenräumen keine Malerei mehr auf.

Es ist zu vermuten, dass sich hier, ebenso wie im Casa Rossa, unter den Farbschichten die Fresken wieder auffinden lassen.

Im Kaminsaal des Casa Rossa und in der Passage zu Terrasse wurden in Ausschnitten die neueren Farbschichten abgetragen und Sequenzen des alten Freskos herausgearteitet sowie durch die aufgefundene Ornamentik ergänzt und zum Bild strukturiert. Ähnlich verfahren wurde in der Osteria.

Die Mailänder Villa als das prächtigste Haus im Ort und weist die Außenornamentik und Illusionsmalerei auf, die in den Villen, Palästen und Kirchen zur Prachtentfaltung eingesetzt wurde. In den größeren und wirtschaftlich stärkeren Orten der Umgebung ist diese Technik immer noch stark vertreten und gibt den Häusern eine einzigartige Prägung.

Anderer Art sind die Zeichen, die sich im

Zeichen

 

Casa Pedroni erhalten haben. Grobe rote Malerei, die sich durch den Aufputz gearbeitet hat, ist sichtbar geworden. Es scheint sich um christlich motivierte Schutz- und Abwehrzeichen zu handeln.

Fresko