Formine

Adler

Liste der Stipendiaten

4. Simone Haack, Malte Hagen Olbertz,
30. Juli - 12. Sept. 2010

3. Anja Fußbach, 1. August - 20. September 2009
2. Marion Bösen, 16 . August - 10. Oktober 2008
1. Patricia Lambertus, 17. Mai - 16. August 2008

 

Der Kunstfonds

Der Formineverein unterhält einen Kunstfonds und unterstützt damit künstlerische Aktivitäten und wissenschaftliche Leistungen. Es wurden Veranstaltungen und Kataloge gefördert, sowie Aktionen und Performances durchgeführt. Viele Künstler und Wissenschaftler waren über die Jahre Gäste des Vereins. Die Wirkung des Kunstfonds zeigt sich durch Ausstellungen mit Bezügen zu Formine in verschiedenen überregionalen Kunst-Zusammenhängen oder auch in den Veröffentlichungen und Auswertungen der wissenschaftlichen Symposien.   →

 

 

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Zwischenzeitlich gab es vor Ort immer wieder Phasen des Stillstands und kritische Blicke auf künstlerische Aktivitäten. Insbesondere gestaltende Eingriffe im Areal des Casa Rossa und an Wald und Wegen der Umgebung stehen im Formineverein und im Dorf in der Diskussion.

 

Vergabe des Stipendiums

Mit der Fertigstellung der alten Osteria gibt es jetzt einen Klärungsprozess und damit eine neue Belebung des Kunstfonds Formine. Das Haus dient fortan als Wohnung und Arbeitsraum von Künstlern und Wissenschaftlern im Rahmen eines Stipendienprojektes des Vereins. Das Konzept sieht ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium in der Osteria Vecchia vor und wird einmal im Jahr vergeben an bildende Künstler, darstellende Künstler, Musiker oder Wissenschaftler.

Es gibt keine Ausschreibung. Die Stipendiaten

werden von Mitgliedern des Forminevereins oder auch von anderen Bewohnern des Ortes, die den Kunstfonds des Vereins unterstützen, vorgeschlagen. Die Herbst-Mitgliederversammlung des Vereins entscheidet über die Vergabe für das Folgejahr. Der Verein unterstützt die Stipendiaten mit einem Reisekosten- und Materialkostenzuschuß.

 

Rahmenbedingungen

Download: Hinweise für Stipendiaten (steht zur Zeit noch nicht zur Verfügung)

Vorbereitung
Die zukünftigen Stipendiaten sollten als Bewohner der Osteria Vecchia wissen, dass die Wohnverhältnisse schlicht sind und die Technik sowie die sanitären Anlagen sehr einfach. Geheizt wird mit Holz, um das man sich selbst kümmern muß. Ein Handy zu haben ist sinnvoll, da es kein Festnetztelefon in der Osteria gibt.   →

 

 

 

 

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Man benötigt wegen der Transporte mit der Teleferica aber immer ein Telefon. Es gibt keinen Internetanschluß, auch keine Fernsehantenne. Man braucht unbedingt eine Taschenlampe.

Wäsche und Kleidung
Man muß sich seine Wäsche und Bettdecke selbst mitbringen. An warme Kleidung für kühle Abende sollte man denken und sich auch auf Regenfälle einrichten, die manchmal kräftig sind und tagelang anhalten können.

Versorgung vor Ort
Die Stipendiaten müssen sich selbst versorgen. Sie sollten sich mit einem anwesenden Bewohner koordinieren, um z.B. das Einkaufen zu regeln. Wenn man sich mit den im Casa Rossa anwesenden Gruppen verständigen kann, ist es vielleicht möglich, sich dort in das Versorgungs-System zu integrieren. Das geht jedoch nur, wenn die Gruppe ausdrücklich zustimmt und man sich in

das Prozedere einordnet, das heißt, auch mal einen Küchendienst übernimmt ( siehe Casa Rossa Aufenthalt ).

Versicherung
Der Aufenthalt in Formine und der Umgebung ist mit Risiken verbunden. Stipendiaten müssen sich deshalb als Bedingung für den Aufenthalt ausreichend versichern, sowohl für die Gesundheit als auch die eigenen Sachwerte. Das Dorf oder der Verein übernimmt keine Haftung und weist ausdrücklich auf Gefahren hin.

Biographie und Dokumentationen
Die Stipendiaten werden bereits vor dem Aufenthalt auf der Website vorgestellt. Dies ermöglicht es den Bewohnern und Vereinsmitgliedern, sich auf den Gast einzustellen. Den Stipendiaten erleichtert es den Einstieg in Kommunikation vor Ort, auf die sie in den täglichen Abläufen auch wirklich angewiesen sein werden.

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