Kneipe

Osteria
Vecchia

1 Kunstfonds Formine (Aufenthaltsstipendium)

2 Osteria Vecchia (Wohnung der Stipendiaten)

Wohnung des Stipendiaten

Die alte Kneipe war lange Zeit marode, einsturzgefährdet und eine Bedrohung für die Häuser im Umfeld, da mitten im Dorf gelegen. Der Formineverein sah sich vor der Notwendigkeit, für die Renovierung zu sorgen oder das Haus abreißen zu lassen. Dieter Schmal, Lehrer an einer berufsbildenden Schule in Bremen, hat mit seinen

 

Ornament

Schülern ein Renovierungskonzept entwickelt und über mehrere Jahre das Haus wieder hergestellt. Bei internen Veranstaltungen wird das Haus oft als Kneipe einbezogen. Vorrangig ist jedoch eine kulturelle Nutzung durch ein Stipendienkonzept des Kunstfonds.

Der Kunstfonds des Forminevereins fördert einmal im Jahr den Aufenthalt eines Künstlers, Autors, Musikers oder Wissenschaftlers für drei Monate.

Die Osteria ist dafür ideal, weil unabhängig von der Versorgung durch das Casa Rossa. Es sind Wohn- und Arbeitsraum, Küche und Bad vorhanden sowie ein kleiner Garten. →

Osteria Garten

Im Innern des Hauses sind noch viele Fresken zu finden, die davon künden, dass viele der früheren Dorfbewohner Freskenmaler waren.

Oftmals sind nur Spuren der alten Malerei vorhanden. Die Schüler haben versucht, die Fresken wiederzufinden, sie zum Teil repariert oder verstärkt.

In einigen Ecken findet man die Signaturen der Schüler, die hier gearbeitet haben.

 

Die Kneipe
Sie ist nicht sehr groß, hat einen kleinen Kamin und eine Treppe nach oben zum Wohnraum und darunter einem Durchgang zu Küche und Bad.

Die Decke ist eine lichtdurchlässige Ebene, da der Raum mit dem kleinen Fenster sonst dunkel wäre.

Erst von dieser oberen Ebene aus hat man einen Blick auf den Lago.

Das Bad
Es ist klein und grün ohne großen Komfort, aber es funktioniert.

 

Die Küche
Sie ist ein kleiner Raum mit Holzofen, Küchenzeile, Elektrik und gutem Wasser. Es gibt einen Ausgang direkt zum Garten, der zeitweilig etwas wild aussieht.

 

Der Wohnraum
In der ersten Etage befindet sich ein schlichter Wohnraum mit großem Bett, einem kleinen Fenster mit Blick auf den See, nach hinten führt ein offener Durchgang in eine Ruine, die später vielleicht zu einem Gemeindehaus umgebaut werden soll. Kein Telefon, kein Internet.

Stipendiaten müssen sich immer ein bißchen um die Erhaltung und Pflege des Hauses kümmern.

Kneipe Kneipe Kneipe Herd Herd Wohnzimmer